ELib.at:Über Elib.at

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Informationen über eLib
Was Ihr schon immer über eLib wissen wolltet.


Denn jede Sache, die durch Weitergabe an andere nicht verliert, besitzt man nicht so, wie man soll, solange sie nur besessen und nicht auch an andere weitergegeben wird. -Aurelius Augustinus


Das eLibrary Projekt hat es sich in den Kopf gesetzt, eine elektronische Bibliothek mit Volltexten im Netz aufzubauen. Dazu laufen wir mit Scannern herum und digitalisieren gemeinfreie Bücher, bitten Autoren wissenschaftlicher Arbeiten und Artikel um das Spenden einiger Texte und verknüpfen alle Inhalte fächerübergreifend auf unserer Projektseite. Themenportale erlauben das Verknüpfen der einzelnen Texte zB für Lehrveranstaltungen, die so jedes Semester weiter wachsen.
Letzter Stand: eLib 3.0. Unser nächstes Etappen-Ziel: 3.000 Volltexte.

Hilf mit!

Der Nutzen des Projektes für jeden Einzelnen besteht nicht nur in der Verfügbarkeit der Volltexte über das Internet oder dem Auffinden verwandter Texte zum Recherchethema. eLib ist ein guter Ort, um Quelltexte und Rohmaterialien für wissenschaftliche Arbeiten online zu speichern und sie so immer über das Internet wiederzufinden. Gleichzeitig werden diese Texte mit bestehenden und neuen Dokumenten verknüpft und so profitieren alle Beteiligten davon. Wir bemühen uns außerdem, über diverse Kooperationen mit lokalen Zeitungen Rezensionen der Arbeiten zu veröffentlichen, um den Autoren mehr Publizität zu verschaffen. Besuch uns doch auf Facebook.

eLib als interuniversitäre Wissensplattform

eLib visuell
eLib visuell

eLearning-Inhalte können von Professoren und Studierenden über eLib ausgetauscht werden. Dabei sollen nicht komplette eLearning-Module, sondern einzelne Bestandteile aufgenommen werden, die jeder Lehrende neu zusammenstellen kann, um maximale Vielfalt zu erreichen. Einzelne Lehrende können auf eLib langfristig Texte bereitstellen, die sie von den verschiedensten Bildungs- und Forschungseinrichtungen aus abrufen könen. eLib bietet sich als Repositorium für gemeinfreie Texte an, während urheberrechtlich geschützte Werke in den passwortgeschützten Bereichen der einzelnen Universitäten abgelegt werden. Materialien für Lehrveranstaltungen können so über mehrere Jahre an einer Stelle bereitgestellt und aktualisiert werden. Dies erlaubt es, die thematischen Bereiche gezielt zu erweitern, so daß alle Beteiligten neben ihren eigenen Texten auch neue zur Verfügung haben und so profitieren. Wir streben ein Fair Trade System an, bei dem erwartet wird, daß jeder, der Inhalte in externen Modulen benutzt, auch wieder eigene Inhalte über eLib bereitstellt.

Wissen.schaf[f]t.Freiheit?

Unser Slogan soll die Unverzichtbarkeit von freier Wissenschaft für Demokratie und Freiheit betonen. Umberto Eco hat einmal behauptet, daß die Eliten heutzutage nicht mehr diejenigen sind, die das meiste Wissen haben, sondern jede, die den Index zum Auffinden des vorhandene Wissens besitzen. eLib ist ein Ansatz, um dieses Ideal für eine möglichst große Gruppe zu verwirklichen. Gleichzeitig kann nur eine selbstständige und informierte Bevölkerung als mündige Bürger Demokratie auch wirklich leben. Zumindest frei verfügbare Texte sollen über eLib.at einer möglichst breiten Öffentlichkei zur Verfügung gestellt werden. Kultur und Wissenschaft leben vom offenen Zugang, Transparenz und dem Austausch über Inhalte auf möglichst breiter Ebene und durch alle gesellschaftlichen Schichten. Das Verschwinden von Inhalten auf Grund von zu geringer Nachfrage oder die rein kommerzielle Bereitstellung wirkt diesem Vorgang entgegen und ist daher möglichst auf ein notwendiges Maß zu beschränken. Darüber hinaus ist ein massiv beschränkter Zugang zu Inhalten und eine dadurch beschränkte öffentliche Diskussion aktuel-ler Ereignisse und Entwicklungen dem für die Demokratie so wichtigen in-formierten, kritischen und offenen Denken abträglich. Eine unvoreinge-nommene und demokratische Gesellschaft aber ist ein guter Nährboden für künstlerisches und schöpferisches Wirken.

Prinzip der kritischen Masse

Wir erwarten uns einen Multiplikatoreffekt durch die verstärkte Benutzung durch Studierende und Lehrende. Dazu stellen wir speziell für einzelne Kurse Inhalte bereit und bitten dafür die Lehrenden, die ausgezeichneten Arbeiten nach Absprache mit den Autoren widerum in das Projekt zu stellen. So wächst die Bekanntheit des Projektes und geichzeitig auch das inhaltliche Angebot.

eLib will mobilisieren

eLib setzt sich für Open Access ein. In diesem Zusammenhang haben wir auch auf der EduMedia 2007 (St. Virgil Salzburg) oder den eLearning Tagen 2006 (Innsbruck) Vorträge gehalten und and Podiumsdiskussionen teilgenommen, um ein breiteres Verständnis zu erreichen. Auch auf der GMW Tagung in Hamburg im September 2007 waren wir als Vorjahrespreisträger vertreten. An der Uni Hildesheim haben wir im November 2007 unsere Sicht zur Informationsversorgung der Zukunft präsentiert. Mit eLib 3.0 wollen wir 2008 alle Arten von Content noch besser einbinden. Let's take back the web! Beim Festa dël Piemont haben wir unser neues Portal auf auf der Konferenz und im Fernsehen (eLib Beitrag) präsentiert.

eLib zitieren

Elektronische Quellen führen insbesondere im deutschsprachigen Raum ein stiefmütterliches Dasein. Nach Rücksprache mit Professoren wurde uns mitgeteilt, daß es am besten sei, bei Arbeiten die zitierte Website zumindestens auszugsweise im Anhang beizufügen. eLib empfiehlt außerdem die Benutzung vonWebCite, daß die zitierte Version einer Seite lokal speichert. Damit kann auch nach Änderungen noch wirksam darauf verwiesen werden. Eine Alternative dazu ist ein Verweis direkt auf eine bestimmte Version eines Artikels in der eLib-Wiki selbst.

Geschichte des eLibrary Projektes

Altes eLib-Logo (2006)
Altes eLib-Logo (2006)

Ins Leben gerufen wurde eLib von Gernot (gego) während einem einjährigen Erasmus-Aufenthalt an der Universidad Autonoma de Madrid. Vor dem Aufenthalt digitalisierte er in einem Akt des Wahnsinns die Lieblingsstellen aus Büchern und speicherte frei verfügbare Texte lokal auf seinem Laptop. Diese Sammlung wuchs mit der Zeit und so beschloß er, nach seiner Rückkehr nach Wien seine Sammlung ins Netz zu stellen. Sein Freundeskreis nahm die Idee auf und so bildete sich eine Gruppe von Interessierten, die alle über das Netz zu eLib beitrugen. Als unkomplizierter und freundlicher Partner konnte Dr Mühlberger von ALO und DEA (Uni Innsbruck) gewonnen werden, der Serverplatz zur Verfügung stellte. Als das eLibrary Projekt schließlich noch beim Medida-Prix 2006 den Förderpreis zugesprochen bekam, konnte das Projekt auf eine fundierte Basis gestellt werden. Ziel war und ist es, eine unabhängige inter-universitäre Plattform für frei zugängliche Inhalte zu bieten.

eLib Video Introduction

Hier eine kurze Vorstellung des eLibrary Projektes (eLib), die für eine Konferenz in Italien auf Englisch vo uns zusammengestellt wurde.



Seitenarchiv (Internet Archive)
eLibrary Austria Projekt (alte Projektseiten bis 05/2006)
eLibrary Project - eLib (neue Projektseiten ab 06/2006)