Erzbischof Adalbert III. von Salzburg beurkundet die Auspfarrung von Freiland 1188

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Erzbischof Adalbert III. von Salzburg beurkundet die Auspfarrung von Freiland 1188 · {{{ARTIKELTITEL}}}

Erzbischof Adalbert III. von Salzburg (Autor) · Pettau (3. März 1188)

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Sprache: Deutsch · Version: v1.00 (Volltext)
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Der Text übersetzt die erste schriftliche Erwähnung des Gemeindenamens Freiland Dieser Text stammt vom Wikisource-Projekt. Urkundenbuch des Herzogtums Steiermark, bearbeitet von Josef Zahn. 1. Band: 798-1192, Graz 1875
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Erzbischof Adalbert III. von Salzburg: Erzbischof Adalbert III. von Salzburg beurkundet die Auspfarrung von Freiland 1188 {{{ARTIKELTITEL}}}. In: eLib.at (Hrg.), 17. Februar 2019. URL: http://elib.at/
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Religion · Geschichte · Salzburg · Recht · Österreich
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Adalbert III. von Böhmen - 1145-1200

Ich, A(d)albert, durch Gottes Gnade Erzbischof der heiligen Kirche von Salzburg, Legat des Apostolische Stuhles, (entbiete) allen Christgläubigen (meinen Gruß und Segen) für immerdar.

Weil das, was sich in unseren Zeiten ereignet, nach der flüchtigen Weise des dahinfließenden Wassers dem (menschlichen) Geiste entschwindet, weil ja das Wissen um die gegenwärtigen Ereignisse in der ständigen Begierde nach Neuem schnell veraltet und verloren geht, halten wir es für angebracht, das, was wir aus vernünftigen Gründen verfügen, der Nachwelt in einem Schriftstück zur Aufbewahrung anzuvertrauen.

Daher geben wir denen, die jetzt leben und jenen, die künftig sein werden, hiermit kund, daß wir das neugerodete Land am Fuß einer gewissen Alpe, die im Volk "Frilant" genannt wird, und die Kirche, die dort auf unsere Kosten errichtet wurde, von aller rechtlichen Bindung an die Nachbarpfarre mit Zustimmung des gegenwärtigen Pfarrers zu befreien.

Dies (verfügen wir) freilich in der Weise, daß hier, wenn mit Gottes Hilfe noch weiteres Land urbar gemacht wird, eine eigene Pfarre mit allen pfarrlichen Rechten bestehen soll.

Wenn dieser Fall aber nicht eintritt, so soll die Kirche dennoch (von ihren Verpflichtungen gegenüber der Mutterpfarre) befreit sein und in allen kirchlichen Belangen (nur) uns und unseren Nachfolgern sowie an unserer Stelle den Archidiakonen unterstehen.

Die Zeugen dieser Verfügung sind folgende:

Bischof Dietrich von Gurk, Probst Ekkehard (von Maria Saal), der Archediakon Ortlieb, die Pfarrer Konrad, von St. Florian sowie Reinbert und Kalhoch, weiters die (erzbischöflichen) Kapläne Gerold, Albo, Cesarius, Hertfried und Konrad, außerdem die Dienstleute Rudolf, Heinrich, Otto von Landsberg, Ricker, Konrad, Alhoch, Volkmar, (ein anderer) Heinrich, Wolfram, (ein anderer) Konrad, Durinchard und noch viele andere.

Dies ist geschehen zu Pettau, am 3. (Tag vor den) Kalenden des April, zur Zeit der Regierung des römischen Kaisers Friedrich, als der Heilige Vater Clemens das erste Jahr den päpstlichen Stuhl innehatte, im 20. Jahr der (erzbischöflichen) Amtsführung des Herrn A(da)lbert, und im 1188. Jahr nach der Menschwerdung des Herrn (Jesus Christus).



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